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Mit mazubi digital hast du eine Begleitung auf dem Weg in einen Ausbildungsbetrieb der Region.
Ob der Wunschberuf am Ende auch immer der ist, der für dich passt? Finde es heraus. In mazubi digital findest du Hinweise rund um die Bewerbung, welche technischen Möglichkeiten sinnvoll sind, wie du deine Stärken erkennst und vieles mehr. 

Serviceinformationen der Berufsinformationszentren (BiZ) der Agentur für Arbeit unterstützen dich bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz in Brandenburg und Berlin. 

Zu den einzelnen Berufsgruppen präsentieren sich ausbildende Unternehmen aus der Region Brandenburg - Berlin. 

Dabei suchen dich Unternehmen aus Handwerk, Industrie sowie öffentliche Einrichtungen. Von privaten, inhabergeführten Unternehmen oder  Großunternehmen jeder Branche sind Angebote vorhanden. Öffentliche Institutionen suchen Auszubildende, die ihren Weg im Verwaltungsmanagement oder Dienstleistungssektor sehen.

Einfach mal schauen - scrollen und überzeugen lassen.

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Du bist am Ende der 9. Klasse oder weiter und hast keine Ahnung, was Du werden willst? Der insgesamt etwa zweistündige auch etappenweise zu bearbeitende Online-Modul-Test „Check-U“ ist ein profunder Einstieg in die Berufsorientierung.

Registrieren
Du musst Dich nur registrieren („Account erstellen“), danach kannst Du Dich jederzeit an- und abmelden. Eingaben und bisherige Ergebnisse werden gespeichert, nur Du hast Zugriff.

Vier Kategorien
„Check-U“ fragt vier Kategorien ab, die für eine Berufswahl entscheidend sind: Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, Interessen und berufliche Vorlieben. „Die Module ‚Fähigkeiten‘ und ‚soziale Kompetenzen‘ sind die beiden Hauptmodule. Für das Modul „Fähigkeiten“ brauchst Du die meiste Zeit, rund 70 Minuten.

Auswertung
Für jede der Kategorien bekommst Du eine Auswertung, etwa in einem Diagramm deine Denkgeschwindigkeit. Die Ergebnisse lassen sich herunterladen und ausdrucken. Tipp der Berufsberaterin: „Der Onlinetest ist auch eine prima Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch.“

Vorschlagsliste
Je nach Deinen Testergebnissen und nach weiteren Filtermöglichkeiten werden Dir passende Ausbildungen und Studienfelder vorgeschlagen. Du kannst Dir zu jedem gewählten Beruf die Beschreibung ansehen und bekommst regional oder bundesweit konkrete Ausbildungsplätze vorgeschlagen.

Ergebnis-Talk beim Berufsberater
„Check-U“ ersetzt nicht die persönliche Beratung, ist aber eine sehr gute Vorbereitung. Mit dem Berufsberater kannst Du Deine Testergebnisse durchsprechen und schauen, was wirklich zu Dir passt. Den Kontakt zu Deinem Berufsberater bekommst Du über Deine Schule bei der Sekretärin. Oder Du machst über die Telefonhotline 0800 4 5555 00 einen Termin aus.

Info: Termine für eine Berufsberatung unter der gebührenfreien Hotline der Bundesagentur für Arbeit: 0800 4 5555 00.
Der Onlinetest „Check-U“ im Internet:
www.check-u.de

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Ausbildungsbotschafter sollen – selbst noch in der Lehre – Schülern aus ihrer täglichen Praxis berichten. Um Dir verschiedene Berufe nahezubringen, bauen Industrie- und Handelskammern (IHK) auf diese Diplomaten. In Vorträgen an Schulen oder in sozialen Netzwerken vermitteln sie ihre Erfahrungen. „Es macht großen Spaß zu erleben, wie praxisnah und authentisch sie Schülerinnen und Schülern ihren Ausbildungsalltag näher bringen“, weiß Karina Bartsch, Koordinatorin beim Projekt Schule-Wirtschaft der Potsdamer IHK.  

Bericht auf Augenhöhe
Der Bericht auf Augenhöhe mit den Jugendlichen kommt gut an. Die Gesandten erläutern Dir Erfahrungen aus realer Ökonomie in Deiner Sprache, vermitteln Dir, was ihnen in der Ausbildung Freude bereitet und sie antreibt. Mehr als 200 Vermittler dieser Art sind in ganz Brandenburg schon unterwegs. Gemanagt durch die IHK Potsdam konnten bereits über 80 Ausbildungsbotschafter in 35 verschiedenen Ausbildungsberufen geschult werden. So sind mittlerweile in allen Landkreisen des Kammerbezirks Azubis als Gesandte aktiv. Während im letzten Schuljahr ihre Erfahrungen coronabedingt nur virtuell vermittelt werden konnten, geht es jetzt auch wieder in Präsenz. 

Viele Weg zum Ziel
„Durch die Vielfalt der verschiedenen Botschafter, wird - denke ich - deutlich, dass es die verschiedensten Möglichkeiten gibt, an sein Ziel zu gelangen.“, sagt Annabell Hoffmann, selbst Botschafterin, die eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der IHK Potsdam macht. Schülern eröffnet sich so ein viel besserer Einblick in den Ausbildungsalltag.  

Verborgene Motivationen wecken
In der Tat vermitteln Dir die selbst noch in der Ausbildung steckenden Gesandten die Realität möglicher Berufe authentischer, als Lehrer dies könnten. „Und die Botschafter sind sich ihrer wichtigen Rolle als Gesandte für die duale Berufsausbildung bewusst“, so Karina Bartsch. Die realistischen Einblicke und wertvollen Tipps zu den Ausbildungsberufen könnten bislang verborgene Motivationen bei der Berufswahl der Jugendlichen bewusst machen.


Foto: Ausbildungsbotschafterinnen, Emma Gündel (links) und Annabell Hoffmann (rechts) zu sehen. Die beiden absolvieren direkt bei der IHK Potsdam ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Foto: IHK Potsdam

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Von der „Potenzialanalyse“ bis zur „Passgenauen Besetzung“ – die Handwerkskammern (HWK) in Brandenburg bieten viel, um Dir zu Deinem Wunschberuf zu verhelfen – oft sogar am praktischen Beispiel.  

Suche nach Berufsrichtungen
Allein in den vergangenen zehn Jahren haben sich bereits mehr als 5000 Jugendliche in Brandenburg mit Unterstützung der HWK Potsdam und ihrem Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) in Götz auf die Suche nach in ihnen schlummernden Talenten gemacht. „Oft ist eine sichtbar gewordene Berufsrichtung Ergebnis“, sagt die HWK-Teamleiterin für Fachkräftesicherung, Rita Müller.  

Individuelle Stärken entdecken
Die Berufsorientierung dient dazu, individuelle Stärken zu entdecken. Bestandteil dabei ist Erleben an praktischen Beispielen. Die Potenzialanalyse „bildet den Anfang der Berufsorientierung meist im siebten Schuljahr“, so Rita Müller.
In der achten Jahrgangsstufe kann dann schon selbst Hand angelegt werden: Schulklassen werden auf den Bildungscampus in Götz zum „Praxislernen in Werkstätten“ eingeladen. Rund 1000 Schüler sind in den vergangenen drei Jahren jeweils an bis zu zehn Tagen in ihren Fähigkeiten erprobt worden. Sie fertigten nicht nur eigene Arbeitsproben und trainierten in den Werkstätten Kompetenzen in der Teamarbeit, sondern erfuhren auch viel Wissenswertes über das Handwerk.  

Passgenaue Besetzung
Einen Schritt weiter geht die „Passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen“. Es wird versucht, Qualitäten und Anforderungen zueinander zu bringen. Die HWK vermitteln Jugendliche nach ihren individuellen Profilen auf bestimmte offene Lehrstellen speziell kleiner und mittlerer Unternehmen. Teammitarbeiter sichten und analysieren in Betrieben eingegangene Bewerbungen und bei der Kammer gemeldete Ausbildungsplatzsuchende. Sie erstellen mit handwerksinteressierten Schülern der Abgangsklassen individuelle Bewerberprofile. Ob inzwischen wieder oft persönlich oder aber auch online und telefonisch werden Infos und Unterstützung angeboten. Dazu gehört die Vorstellung von Ausbildungsberufen, Training beim Verfassen von Bewerbungen sowie Tipps zu Karrieremöglichkeiten.

Die Ausbildungsplatzsuche kann auch per kostenloser App „Lehrstellenradar“ erfolgen.
> www.hwk-potsdam.de

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Jobstart 2021
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Ausbildungsmessen sind lohnend: eine Vielzahl interessanter Betriebe ist an einem Ort, Gespräche sind in aller Ruhe am Stand, Bewerbungsunterlagen können gleich abgegeben werden. In den vergangenen anderthalb Jahren mussten viele dieser Veranstaltungen aufgrund der Pandemie in digitaler Form stattfinden. Auch das funktioniert. Nach Anmeldung auf der Online-Plattform sind per Webcam Gespräche möglich.

Direkter Draht
Den direkten Draht, Angesicht zu Angesicht entsteht, können digitale Angebote aber nicht ersetzen, findet Emelie Schade, Projektleiterin für die Messen Parentum und Vocatium beim Veranstalter Institut für Talentförderung. „Alle freuen sich, wenn es wieder die Gelegenheit zum direkten Kontakt gibt“, sagt sie. Das sei im September bei der Vocatium in Potsdam zu spüren gewesen, die in Präsenz stattfinden konnte.

Parentum mit Eltern
Am 20. November ist in Potsdam die Messe Parentum geplant, die sich an Jugendliche und ihre Eltern richtet. Sie soll als Präsenzmesse von 10 bis 14 Uhr im OSZ Technik in der Jägerallee 23a stattfinden. Nach bisherigen Planungen gelten die 3G-Regeln: Als Teilnehmer müsst Ihr gegen Covid19 geimpft, von der Krankheit genesen oder negativ getestet sein. Auch ein erneutes Ausweichen in ein Online-Format ist möglich.

In der Region finden im ersten Halbjahr 2022 wieder zahlreiche Ausbildungsmessen statt, von der Börse für Ausbildung und Studium in Paaren im Glien (Havelland) im Januar bis zur Youlab in Oranienburg voraussichtlich im Juni.

Infos: www.mach-es-in-brandenburg.de.

Foto: Ausbildungsmesse unter Corona-Bedingungen, im Mai im A10-Center Wildau (Dahme-Spreewald). Fotograf: Frank Pawlowski

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Bei der Wahl Deines Berufes und des Ausbildungsplatzes hast Du kompetente Partner an deiner Seite: Berufsinformationszentren (BiZ) der Bundesagentur für Arbeit in Potsdam, Neuruppin, Eberswalde, Cottbus und Frankfurt (Oder).

Berufsberatung stehen zur Seite
Deren Berufsberater stehen Euch zur Seite. In der Regel kommen Jugendliche erstmals in der 8. Klasse bei Informationsveranstaltungen in der Schule mit ihnen in Berührung. Dabei kannst Du einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren. Oder Du fragst das Schul-Sekretariat nach dem Kontakt. Je nachdem, was Du brauchst, gibt es Tipps oder Erkundungstouren, welche Ausbildung zu Dir passen könnte. Ebenso sind auch einzelne Unternehmen der Region regelmäßig in den BiZ, um über verschiedene Berufsbilder und die Ausbildung vor Ort zu informieren.

Besuch vor Ort
Doch es gibt noch mehr Service für Dich. Bei mit den Bildungseinrichtungen abgestimmten Terminen besuchen häufig Schulklassen die BiZ. Auf dem Programm stehen dabei nicht nur multimediale Informationsangebote vor Ort – als Flyer auch zum Mitnehmen – und individuelle Beratungsmöglichkeiten. Beliebt ist dann besonders das Schmieden eigener Berufswünsche und das Entdecken persönlicher Fähigkeiten mit Hilfe der Computer vor Ort. Mehr noch: Im Potsdamer Berufsinformationszentrum stehen vier PCs mit Drucker und Scanner zur Verfügung, an denen Bewerbungen erstellt und online versandt werden können.

Alternativen für die Zukunft
Selbstverständlich werden auch Infos zu Alternativen zur Ausbildung, also dualen oder anderen Hochschulstudiengängen, Praktika, Auslands- oder Freiwilligenjahren angeboten. Viele Erkundungstools weisen ebenso in die Zukunft.

Info: www.arbeitsagentur.de

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Ausbildung in Südbrandenburg
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Ein Weg den richtigen Beruf zu finden, ist hinein zu schnuppern – per Praktikum. Im Lehrplan der Schulen ist dies meist für die 9. Klasse vorgesehen. Es gibt aber auch andere Wege, einen beruflichen Alltag kennenzulernen: eine Probephase nach der Schule oder aber ein Ferienjob. Eine weitere Option sind sogenannte von Unternehmen angebotene Schnuppertage. Das Internet bietet Dir neben den Diensten von Arbeitsagentur und Berufsinformationszentren jede Menge Wege der Suche nach einer Praktikumsstelle. Entweder findest Du Angebote direkt auf den Webseiten von Unternehmen, oder aber Du suchst über Plattformen wie die Lehrstellenbörsen der IHK.  

Onlinepraktikum: Im Zuge der Pandemie sahen sich einige Unternehmen gezwungen, Betriebspraktika abzusagen. Zum Teil haben nun Firmen Betriebs- in virtuelle Praktika verlagert. Ein Ersatz für das reale Kennenlernen kann das nicht sein, aber für Herausforderungen wie Corona eine gangbare Alternative.

Schülerpraktikum:
Die auch Berufsorientierungspraktikum genannte Hospitanz dauert in der Regel zwei Wochen und ist für Schüler obligatorisch. Dir bietet es auch die Chance mehr Orientierung bei der Berufswahl zu erlangen.  

Ferienpraktikum: Auch in den Ferien kannst Du über Praktika Erfahrungen zu einem möglichen Beruf sammeln und später Dein Engagement zu inspizieren dokumentieren. Vielleicht eröffnet sich auch die Chance der Kombination mit einem einträglichen Ferienjob.  

Jahrespraktikum: Vielleicht möchtest Du Dich nach der Schulausbildung erst einmal ausprobieren? Ein Jahrespraktikum bietet die Perspektive dazu – mit monatlicher Vergütung samt Sozialversicherung.  

Einstiegsqualifizierung: Ebenfalls eine Art Praktikum - mit Teilvergütung mittels Unterstützung der Arbeitsagentur - ist die bis zu zwölf Monate lange Einstiegsqualifizierung. Sie soll Jugendlichen den Weg in eine Lehre erleichtern, die noch nicht für die duale Ausbildung geeignet sind oder aber bislang keine Lehrstelle gefunden haben.

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Berufe durch eigene Erfahrung kennenlernen, das kannst du bei Schülerwochen und Initiativen wie dem Projekt „Praxislernen in Werkstätten“, das im Herbst im Bildungs- und Innovationscampus Handwerk in Götz (Potsdam-Mittelmark) wieder angelaufen ist. Nach längerer Corona-Zwangspause erproben hier wieder Schüler der 8. Klasse jeweils an fünf bis zehn Tagen ihre handwerklichen Fähigkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern und fertigen Arbeitsproben. Ob es nun die Tischler-, Metall-, Elektro- und Kunststoffwerkstätten oder die Bereiche Sanitär, Heizung, Klima beziehungsweise des Friseurhandwerks der Bildungsstätte der Handwerkskammer Potsdam sind, die Schüler testen nicht nur ihre beruflichen Fertigkeiten aus, sondern trainieren auch soziale Kompetenzen bei der Teamarbeit. Zudem erfahren sie in dem vom europäischen Sozialfond, dem Land und der Agentur für Arbeit geförderten Projekt viel über das Handwerk im Allgemeinen. Zum Abschluss erhalten die Schüler der derzeit 13 beteiligten Schulen ein Zertifikat über das Praxislernen und eine Einschätzung ihrer Fähigkeiten. Neben dem Bildungszentrum in Götz öffnen zudem eine Reihe von Handwerksbetrieben seit Jahren ihre Türen und bieten verschiedenste Schülerpraktika in den Klassen 9. und 10. an.

Info: www.hwk-potsdam.de/






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Offen, freundlich und interessiert, gleichzeitig selbstbewusst und kompetent: So solltest Du auf einem Bewerbungsbild wirken. Liegt ein entsprechendes Foto einer Bewerbung bei, ist die Chance deutlich größer, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Fotograf gibt Tipps
Es gibt einige Tricks für die Aufnahmen. Bewerbungstrainer raten zum Beispiel, beim Fotoshooting offen und freundlich in die Kamera zu lächeln, dabei möglichst den Mund leicht zu öffnen. Das lässt das Gesicht sympathisch wirken. Ein guter Fotograf nimmt sich Zeit für ein Bewerbungsbild und gibt dabei auch Tipps zu Kleidung, Frisur und Haltung. Die Bekleidung beim Fototermin sollte der entsprechen, die Du auch beim Vorstellungsgespräch tragen würdest. Informier Dich möglichst vorab über den Dresscode des Unternehmens.

Optimale Ausleuchtung ist wichtig

Der Fotograf achtet im Studio auf einen neutralen Hintergrund und sorgt für eine optimale Ausleuchtung des Bilds. In der Regel zeigt das Foto das Gesicht von vorn oder im Halbprofil, außerdem einen Teil des Oberkörpers etwa bis zur Brust. Für Rainer Deutschmann von der Kreishandwerkerschaft Havelland ist es wichtig, dass das Bild nicht gekünstelt wirkt. Wenn Du Dich für das Fotoshooting zu sehr zurechtmachen lässt, erkennt Dich Dein möglicher Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch sonst vielleicht nicht wieder, gibt er zu bedenken.

Bild wird aufgeklebt oder eingefügt
Wenn Du die Unterlagen per Post einreichst, kannst Du das Bewerbungsbild auf dem Lebenslauf oben rechts mit Klebestift oder Fotoklebern befestigen. Auf der Rückseite sollte der Name notiert werden, damit es jederzeit zugeordnet werden kann. Möglich ist es auch, das Bild auf einem zusätzlichen Deckblatt anzubringen. Bei der Online-Bewerbung platzierst Du das Bild mittels Textverarbeitungssoftware an der gewünschten Stelle im Dokument.

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„Sei Dir bewusst, dass sie die mögliche Eintrittskarte in eine Ausbildung beziehungsweise in ein Unternehmen ist“, betont Anja Soyke, Berufsberaterin an der Jugendberufsagentur Potsdam. Darum solltest Du Dir beim Verfassen der Bewerbung – üblicherweise bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen – richtig Mühe geben. Dass sie fehlerfrei sein sollte, ist selbstverständlich. Anja Soyke erklärt, worauf es noch ankommt.

Was wünscht der Arbeitgeber?
E-Mail, Post, ein Formular oder eine Hochlademöglichkeit im Internet: Zunächst solltest Du checken, auf welchem Wege Dein potenzieller Arbeitgeber sich die Bewerbung wünscht. Also lies Dir ganz genau die Stellenausschreibung durch. Dort steht auch, was das Unternehmen in Deiner Bewerbung erwartet. Mach Dir also klar, was Du alles für Deine Bewerbung brauchst. Manche wünschen sich explizit ein Foto, andere wollen keines. Manche wünschen Arbeitsproben, andere wollen ganz bestimmte Zeugnisse sehen. Wenn Dir etwas unklar ist, erkundige Dich beim Unternehmen. Ein Hinweis von Anja Soyke: „Bei einer elektronischen Bewerbung unbedingt auf die Datenmenge und auch das Dateiformat achten.“

Das Anschreiben
Im Internet findest Du viele Vorlagen, wie ein Anschreiben formal auszusehen hat. Dazu zwei wichtige Hinweise von der Berufsberaterin: Wenn für die Ausbildung, auf die Du Dich bewirbst, ein Referenzcode existiert, gib ihn in der Betreffzeile mit an. „Das hilft dem Unternehmen beim Sortieren“, begründet Anja Soyke. Und ganz wichtig: „Selbst bei einer Absage behalten viele Unternehmen das Anschreiben ein, zum Beispiel für den Fall, dass Sie einen Nachrücker brauchen. Darum sollte man im Anschreiben unbedingt seine vollständigen Kontaktdaten hinterlassen“, so Anja Soyke weiter. Ein solcher Begleitbrief umfasst möglichst nicht mehr als eine Seite.

Der wirklich schwierige Teil ist das Formulieren.
„Was wir zu lesen bekommen, ist oft sehr allgemein gehalten“, sagt Anja Soyke und rät dazu, individueller zu schreiben, etwas von seiner Persönlichkeit zu verraten, sich interessant zu machen. Oft aber bekämen die Berufsberater von den Bewerbern zu hören, dass sie nicht wüssten, was sie da reinschreiben könnten, da sie noch nichts in dieser Richtung gemacht hätten. Dazu der Tipp der Expertin: Unter berufenet.arbeitsagentur.de den gewünschten Beruf suchen und sich unter ‚Tätigkeit‘ aufmerksam die ‚Tätigkeitsinhalte‘ durchlesen. „Da ist bestimmt irgendetwas dabei, dass man vielleicht schon in einem anderen Zusammenhang gemacht oder erworben hat. Beim Lesen kommt einem bestimmt eine Idee“, ermutigt Anja Soyke.

Der Lebenslauf
Der Lebenslauf ist für viele Unternehmen mindestens ebenso wichtig wie das Anschreiben. Er wird übersichtlich, meist in Form einer Tabelle, in Stichpunkten verfasst. Für Dich als Schulabgänger sollte der Lebenslauf auf eine Seite passen, kann aber auch länger sein. Wichtig ist, dass Du alle Kompetenzen, die in Zusammenhang mit der Bewerbung stehen könnten, in den Lebenslauf aufnimmst. „Klappern gehört zum Handwerk“, sagt Anja Soyke, „also lieber ein bisschen mehr schreiben und überlegen, was alles relevant sein könnte“. Führerschein, Computerkenntnisse, Sprachkenntnisse, außerschulisches Engagement, Interessen – all das sollte in den Lebenslauf. „Gerade die Interessen und Freizeitaktivitäten verraten dem Unternehmen, welch eine Persönlichkeit der Bewerber ist, und zeigen, wie motiviert er ist“, weiß Anja Soyke.

Foto ja oder nein?
Das ist Deine Entscheidung. Die rechtliche Lage ist laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) so: Arbeitnehmer dürfen nicht wegen ihrer Religion, Herkunft, sexuellen Identität, Weltanschauung oder ihres Geschlechtes diskriminiert werden. Das bedeutet: Wenn das Foto fehlt, darf das keine negativen Auswirkungen auf Deine Bewerbung haben. Anja Soyke rät aber tendenziell zum Foto – weil es persönlicher sei und die Bewerbung auflockere. „Ohne Foto fehlt ein Entscheidungskriterium. Und der Arbeitgeber fragt sich womöglich, welche Gründe der Bewerber hat, wenn er kein Foto beifügt“, argumentiert die Expertin. Ganz wichtig sei das Foto für Ausbildungen und Stellen, bei denen man viel mit Kunden zu tun habe. Das Bewerbungsfoto wird üblicherweise oben rechts in den Lebenslauf eingefügt und ist etwa fünf Zentimeter breit sowie sieben Zentimeter hoch.

Vier Augen sehen mehr als zwei
Wenn Du Dir professionelle Unterstützung für Deine Bewerbung wünschst, mach einen Termin mit einem Berufsberater der Agentur für Arbeit aus. Wende Dich am besten an den Berufsberater an Deiner Schule, die Schulsekretärin kann Dir den Kontakt vermitteln. Schön wäre, wenn Du Dir schon Gedanken gemacht und etwas vorgeschrieben hast. Der Berufsberater geht dann die Bewerbung Schritt für Schritt mit Dir durch.

Das gehört in eine Bewerbung
Deckblatt (muss nicht sein): mit Foto, Kontaktdaten und gegebenenfalls Kernkompetenzen.  
Anschreiben: Absender- und Empfängeradresse, Betreff, Anrede, am Ende Gruß und Unterschrift. Ins Anschreiben gehören Deine bisherigen schulischen Erfahrungen und Kenntnisse, aber auch Deine Motivation, warum Du Dich genau bei diesem Unternehmen bewirbst.
Lebenslauf: Vorzugsweise in tabellarischer Form. Er enthält Deinen schulischen Werdegang und die erzielten Abschlüsse. Außerdem: Fertigkeiten und Kompetenzen sowie außerschulische Interessen und Aktivitäten, die für die Ausbildung eine Rolle spielen könnten.
Anhang: Auf jeden Fall Zeugnisse und Zertifikate. Wenn vom Unternehmen gewünscht, auch Arbeitsproben.

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Bist Du bei Facebook, Snapchat, Instagram oder auf anderen Kanälen unterwegs? Dann hinterlässt Du dort vermutlich jede Menge Bilder und andere Spuren. Auf solche Informationen greifen Personalchefs gerne zurück, wenn sie sich ein Bild von einer Bewerberin oder einem Bewerber machen wollen. „Die Lebensläufe von Schulabgängern sind sich ja alle sehr ähnlich. Da ist jede Information hilfreich, die man über einen Bewerber bekommen kann“, erklärt Thoralf Marks, Experte für Berufsbildung bei den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Gut zwei Drittel der Personalverantwortlichen nutzen Social-Media-Profile als Auswahlkriterium im Bewerbungsprozess, so der Digitalverband Bitkom.

Aktivitäten werden sichtbar
Das muss nicht von Nachteil sein. Ist durch Deine Online-Aktivitäten erkennbar, dass Du Dich beim Fußballverein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr im Ort engagierst, hast Du einen Vorteil, sagt Marks. Auch wer interessante Fotos auf Instagram postet, selbst kleine Videos produziert oder durch seine Likes einen ausgeprägten Musikgeschmack beweist, kann sich möglicherweise interessanter machen.

Peinliche Inhalte können schaden
Im Netz könnten allerdings auch peinliche Inhalte über Dich zu finden sein, die ein möglicher Arbeitgeber nicht sehen sollte. Fotos von der letzten Party oder vom Abhängen mit Freunden machen keinen guten Eindruck. Da ist es gut, solche Bilder höchstens den Freunden zu zeigen, nicht aber im öffentlichen Teil der Netzwerke sichtbar zu machen. Auch radikale oder gewaltverherrlichende Statements machen sich nicht gut. Sind Einträge oder Fotos im Netz, die ein schlechtes Licht auf Dich werfen könnten, dann solltest Du Dich bemühen, sie möglichst wieder löschen zu lassen. Das klappt allerdings nicht immer sofort und vollständig. In vielen Fällen kannst Du trotzdem eine Chance haben. „Feierbilder im Netz müssen nicht von Nachteil sein, wenn auf dem Zeugnis keine unentschuldigten Fehltage eingetragen sind“, betont Marks. Voraussetzung ist natürlich, dass Du im Vorstellungsgespräch einen interessierten Eindruck machst.

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Das Vorstellungsgespräch ist das erste Zusammentreffen mit Deinem möglichen künftigen Arbeitgeber. Das solltest Du würdigen, indem Du auf Dein Äußeres achtest, also auf gepflegte Kleidung und eine ordentliche Frisur. „Man sollte sich aber nicht verkleiden“, warnt Thoralf Marks. Er ist bei den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg für Berufsbildung zuständig und hat auch als Bewerbungscoach gearbeitet.

Wichtig: Interesse zeigen

Wenn Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, dann hast Du schon die erste Hürde auf dem Weg zum Job genommen. Der Ausbildungsbetrieb ist an Dir interessiert und will Dich kennenlernen. Gleichzeitig hast Du die Gelegenheit, etwas über das Unternehmen zu erfahren. Wichtig ist es, sich schon im Vorfeld möglichst genau über das Berufsbild und über die Firma zu informieren, vor allem auf deren Webseite, rät Thoralf Marks. „Für das Gespräch sollte der Bewerber sich klar sein, was ihn selbst interessiert und die Fragen auch stellen“, sagt Marks. Wie sind die Anforderungen? Welche Abteilungen durchläuft der Azubi in seiner Ausbildung?

Auf jeden Fall pünktlich sein

Absolut notwendig ist Pünktlichkeit. Wer zu spät zum Termin kommt, kann sich nicht damit herausreden, dass er den Weg nicht auf Anhieb gefunden hat oder dass es Probleme bei der Busanbindung gab. Zuverlässigkeit und eigenes Interesse sind für den Arbeitgeber mit die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl unter den Bewerbern, sagt Marks. Informier Dich vorher genau, fahr die Strecke vielleicht schon einmal zur Probe ab und plane einen ausreichenden Zeitpuffer ein! Dann kommst Du auch ruhig und ausgeruht zum Gespräch.

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Wenn Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, dann heißt das inzwischen nicht mehr automatisch, dass Du dafür persönlich die Räume des möglichen Arbeitgebers aufsuchst. In vielen Fällen finden die Gespräche online statt. Das in der Corona-Pandemie erprobte Format wird uns möglicherweise dauerhaft erhalten bleiben.

Gute Vorbereitung ist wichtig
Nun ist es sicherlich bequem, das Gespräch vom heimischen Schreibtisch aus führen zu können. Aber damit es gelingt und Du beim Unternehmen einen guten Eindruck machst, ist eine genaue Vorbereitung wichtig. Das fängt schon bei den technischen Voraussetzungen an. Der Betrieb wird Dir bei der Einladung zum digitalen Vorstellungsgespräch mitteilen, welches Programm dafür benutzt wird. Gängig sind zum Beispiel Zoom oder Skype. Du musst das Programm nicht vorher installieren, sondern erhälst in der Regel einen Link, dem Du folgen kannst.

Die Technik muss funktionieren
Damit beim Videointerview alles klappt, muss zunächst einmal die Technik stimmen. Du kannst eine integrierte Kamera in einem Laptop benutzen oder eine externe Webcam. Wichtig ist, dass die Technik scharfe Bilder und einen guten Ton liefert. Einen ebenso großen Stellenwert hat die Umgebung. Beim Videointerview kommt es auf Dich an. Die Kamera sollte daher so ausgerichtet sein, dass Du groß im Bild bist. Aber auch die übrigen Details wird Dein Gegenüber beachten. Optimal ist es, wenn Du an einem sauberen und aufgeräumten Schreibtisch sitzt. Der Hintergrund sollte nicht zu unruhig sein. Natürlich dürfen keine Wäscheberge und kein schmutziges Geschirr zu sehen sein. Bei der Kleidung solltest Du die gleiche Sorgfalt beachten wie bei einem Vorstellungsgespräch in Präsenz. Während des Gesprächs ist es außerdem wichtig, für Ruhe zu sorgen. Hintergrundgeräusche aus dem Haus würden Dein Gegenüber irritieren und Dich ablenken.

Nicht verunsichern lassen
Ansonsten gilt für das digitale Bewerbungsgespräch das gleiche, was auch bei einer persönlichen Vorstellung zu beachten ist. Wichtig ist es, sich nicht verunsichern zu lassen und zu versuchen, einen Draht zum Gesprächspartner zu bekommen. Das ist nicht ganz so einfach, weil die üblichen Begrüßungsfloskeln und der klassische Händedruck wegfallen. In den einleitenden Smalltalk-Sätzen kannst Du die Frage stellen, ob die Übertragungsqualität ausreichend ist und Du gut zu sehen und zu hören bist. Aber dann geht es gleich schon zur Sache, also zu Deinem Interesse am Beruf und am Unternehmen. Einen guten Eindruck macht es, wenn Du aufrecht und gerade sitzt. Hilfreich ist es, die Bewerbungsunterlagen ausgedruckt neben sich auf den Tisch zu legen, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können. Auch einige Fragen, die Du dem Personalverantwortlichen stellen willst, kannst Du auf einen Spickzettel schreiben, um sie parat zu haben.

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Wer sich bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH um einen Ausbildungsplatz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bewirbt, der wird zu einem sogenannten Assessment-Center eingeladen. Andere große Unternehmen handhaben es ähnlich.

Gute Vorbereitung gefragt
Wenn Du eine solche Einladung erhältst, solltest Du Dich sehr gut darauf vorbereiten. Denn das Assessment-Center (kurz AC, englisch „assessment“ bedeutet „Bewertung“, „Einschätzung“) ist ein komplexes Gruppenauswahlverfahren. Beim BER besteht die Gruppe aus acht bis zwölf Bewerbern, die zeigen müssen, was sie draufhaben – nicht nur in fachlicher Hinsicht. Es geht auch um sogenannte Schlüsselkompetenzen: Wie gehst Du mit anderen Menschen um? Wie kommst Du mit Stress klar? Wie löst Du Probleme? „Wir legen vor allem auf die Themen soziale Kompetenz, Teamarbeit und Verständnis der Aufgabe und die damit verbundene Herangehensweise bei der Lösungsfindung Wert“, erläutert Jan-Peter Haack, Sprecher der Flughafengesellschaft.

Du musst aktiv sein
Worauf Du Dich innerlich unbedingt einstellen musst: Beim AC musst Du aktiv sein – und Du wirst dabei beobachtet. Du musst in der Lage sein, Dich zu präsentieren, Dich in der Gruppe einzubringen, zu zeigen, was Du draufhast. Die drei Kern-Programmpunkte eines jeden Assessments, mit denen Du Dich intensiv beschäftigen solltest, sind Selbstpräsentation, Gruppendiskussion und die sogenannte Postkorb-Übung. Bei der Selbstpräsentation stellt man sich kurz und prägnant vor, man sollte dabei möglichst authentisch und sympathisch rüberkommen. Das kannst Du zum Beispiel vor einem Spiegel üben. Du musst Dich selbst einschätzen können, Deine Stärken kennen, aber auch Deine Schwächen und wie Du mit ihnen umgehst. Dabei reicht es nicht zu behaupten, dass Du alles Geforderte kannst. Sondern beweise es, nenne Beispiele.

Übungen unter Zeitdruck
Für die Gruppendiskussion wird Euch ein kontroverses Thema zur Diskussion gestellt. Es hat entweder einen Unternehmensbezug oder ist ein aktuelles, meist politisches Thema. Darum lies vorher unbedingt Zeitung und informiere Dich darüber, was gesellschaftlich gerade passiert. Bei der Postkorbübung müssen unter erheblichem Zeitdruck zehn oder mehr Dokumente und Aufgaben gesichtet, priorisiert und gegebenenfalls delegiert werden. Wie man sich Schritt für Schritt auf ein Assessment-Center vorbereitet, dazu gibt es jede Menge Literatur. Viele Informationen erhältst Du auch im Internet.

Feedback für alle Bewerber
Beim BER besteht das AC grundsätzlich aus einem Theorieteil, dem klassischen Test, einem Praxisteil und einem Einstellungsgespräch, variiert aber je nach Ausbildungs- und Studienrichtung. Nach Theorie- und Praxisteil wird zunächst Bilanz gezogen und eine Auswahl der besten Bewerber getroffen. Auf jeden Fall erhalten alle Bewerber ein persönliches Feedback. Manche können sich dann über ein Anstellungsangebot freuen, andere haben wertvolle Erfahrungen fürs nächste Assessment-Center gesammelt.

Foto: Am BER werden pro Jahr etwa 30 junge Menschen ausgebildet. Sie alle haben das Assessment-Center erfolgreich durchlaufen.  
Fotografin: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH/Anikka Bauer

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Die Lebenshaltungskosten sind hoch, das Einkommen während der Ausbildung aber ist niedrig. Wer da nicht mit Schulden ins Berufsleben starten will, muss sparen. Das Girokonto etwa wird für Auszubildende meist kostenlos angeboten. Billige Kleidung gibt es im Secondhand-Laden. Existiert keine Betriebsküche, ist günstiges Essen eventuell in einer Uni-Mensa oder öffentlichen Kantine zu haben. Imbiss-Verpflegung erweist sich dagegen auf Dauer weder als gesund noch preisgünstig. Da ist es besser, selbst zu kochen. Nudeln mit Tomatensauce oder Kartoffeln mit Spinat (auch aus der Tiefkühltruhe) und Ei sind ein guter Einstieg für Neulinge am Herd.

Flatrate und kostenlose Angebote
Ein Kostentreiber ist für viele das Smartphone. Hier gilt es, auf jeden Fall eine günstige Flatrate zu wählen und keine teuren Zusatzangebote zu buchen. Auf Abos für Streaming-Anbieter und Ähnliches solltest Du besser verzichten. Manches gibt es auch kostenlos, zum Beispiel Bücher, Filme und Computerspiele in der örtlichen Stadtbibliothek. Auch ein Spieletreff mit Doppelkopf oder Brettspielen kann viel Spaß machen.

Eigene Wohnung oft nicht drin
Größte Kostentreiber sind die Posten Wohnen und Verkehr. Eigentlich würden zwei Drittel der Auszubildenden gerne in einer eigenen Wohnung leben, wie eine Befragung für den Ausbildungsreport 2020 des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Berlin-Brandenburg ergeben hat. Tatsächlich gelingt dies aber nur rund einem Viertel. Die meisten leben bei ihren Eltern. Eine günstige Alternative zur eigenen Wohnung kann eine Wohngemeinschaft oder ein Azubi-Wohnheim sein. Manchmal hilft der Ausbildungsbetrieb bei der Wohnungssuche.

Kostentreiber Auto
Für den ÖPNV gibt es das günstige Azubi-Ticket. Noch preiswerter ist es, das Fahrrad oder die eigenen Füße zu nutzen. Bei weiten Wegen und schlechten Verbindungen sind in Brandenburg trotzdem viele auf das Auto angewiesen. Das kann teuer werden. Wenn Du mit deinem Geld nicht über die Runden kommst, kannst Du unter bestimmten Umständen eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bei der Arbeitsagentur beantragen. Voraussetzung ist, dass Du während der Ausbildung nicht mehr bei den Eltern wohnst, weil Dein Ausbildungsplatz entweder zu weit entfernt vom elterlichen Wohnhaus ist, weil Du verheiratet bist und mit Partner oder Partnerin zusammen lebst oder ein Kind hast. Näheres dazu erfährst Du bei der Arbeitsagentur.

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Du interessierst Dich in Deiner Freizeit für Computer, aber weißt nicht, ob eine Ausbildung zum/zur Assistent/in Informatik die richtige Wahl ist? Du hast ein Praktikum in einem Baumarkt gemacht, kennst aber keinen Betrieb in Deiner Gegend, der den passenden Beruf anbietet? Die Ausbildungsexperten der IHK Cottbus helfen Dir bei der Berufsorientierung, geben Bewerbungs- und Finanzierungstipps und vermitteln passgenau in einen regionalen Betrieb – ob nun Lehrstelle, dualer Studienplatz oder Praktikumsplatz. Birgit Berlin und Max Heinze vom IHK-Team „Passgenaue Besetzung“ sind für Dich da! „In unserem Beratungsgespräch sprechen wir über den Ausbildungswunsch, ermitteln Interessen und Stärken, sichten und prüfen Bewerbungsunterlagen, vergleichen diese mit den Stellenprofilen der Unternehmen und bringen Ausbildungsunternehmen mit den Bewerber und Bewerberinnen zusammen“, sagt Birgit Berlin, Beraterin in dem Projekt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Sorgen nehmen – Chancen aufzeigen

„Die größte Sorge von Schülern ist es jedoch, die falsche Berufswahl zu treffen“, weiß Silke Simolka, zuständig für das Thema Berufsorientierung bei der IHK. Doch die sei unbegründet. „Berufsleben können heutzutage sehr vielfältig sein. In vielen Branchen lassen sich durch eine Weiterbildung oder ein Studium berufliche Optionen erweitern.“ Auch Eltern könnten eine wichtige Unterstützung im Berufswahlprozess sein. „Natürlich können sich Eltern an uns wenden, um Einblicke in unterschiedliche Berufswege und deren Zukunftsaussichten zu bekommen, damit sie ihre Kinder gut beraten können“, ergänzt Silke Simolka.

Ausbildungsbotschafter unterstützen
Mit den Unsicherheiten der Schüler kennen sich auch die rund 60 IHK-Ausbildungsbotschafter sehr gut aus. Gerade deswegen informieren sie in den Schulen und auf dem Social-Media-Kanal www.instagram.com/azubibotschafter sowie auf dem IHK-YouTube-Kanal über ihren eigenen Berufseinstieg, Hürden und den Azubialltag. Eine von ihnen ist Jasmin Kubatz, die den Beruf Industriemechanikerin in der Fachrichtung Feinwerk- und Gerätebau bei der FSG Fernsteuergeräte Mess- und Regeltechnik GmbH in Königs Wusterhausen erlernte. Sie sagt: „Ich wusste schon immer, dass ich etwas Handwerkliches machen wollte und hatte über verschiedene Praktika von der Goldschmiede bis zur Zahntechnik schon viel ausprobiert.“ Mit dem Ausbildungsplatz hatte es nach dem Abitur allerdings nicht gleich geklappt, so dass sie die Zeit überbrückte etwa über eine Aushilfstätigkeit bei der FSG GmbH, die ihr anschließend ein Ausbildungsangebot unterbreitete. „Erfahrungen wie diese sind es, die unsere Ausbildungsbotschafter den Jugendlichen auf den Weg geben - auch über Online-Formate wie den Azubi-Talk“, erklärt Silke Simolka. Du willst die Ausbildungsbotschafter Deiner Region kennenlernen? Dann folg Ihnen oder lade sie in Abstimmung mit Deinem Lehrer doch mal in Deine Klasse ein!  

Dein Kontakt
In Südbrandenburg ist die IHK Cottbus für rund 140 Berufe zuständig. Sie betreut 1050 Ausbildungsunternehmen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsbereich. Freie Ausbildungsplätze, Praktika und duale Studienplätze für die Region sind in der bundesweiten Lehrstellenbörse www.ihk-lehrstellenboerse.de recherchierbar.
Mit Sicherheit sind dort auch spannende Angebote für Dich dabei!  

Birgit Berlin und Max Heinze
vom Team „Passgenaue Besetzung“
Tel.: 0355 365 2210/3109
E-Mail:
birgit.berlin@cottbus.ihk.de
max.heinze@cottbus.ihk.de
www.cottbus.ihk.de/passgenau-zur-lehrstelle

Silke Simolka zuständig für die Berufsorientierung,
Tel.: 0355 365 1221,
E-Mail: silke.simolka@cottbus.ihk.de 
www.cottbus.ihk.de/berufsorientierung

Die Ausbildungsbotschafter der IHK Cottbus: 
www.instagram.com/azubibotschafter

Jeannette Halbhuber ist Ansprechpartnerin für Azubis in IHK-Betrieben im Landkreis Dahme-Spreewald
,
Tel.: 0355 365 3103
E-Mail: jeannette.halbhuber@cottbus.ihk.de

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Du willst Dich nach der Schule erst einmal ausprobieren, die Arbeitswelt kennenlernen oder engagieren statt gleich eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen? Allein in Brandenburg leisten mehr als 2500 Menschen ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, sind im Bundes- oder Auslandsfreiwilligendienst tätig.  

Viele Einsatzbereiche  
Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Kinder- und Jugendarbeit, die Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe oder auch ein ökologisches Jahr. Es existieren Möglichkeiten im Zivil- und Katastrophenschutz, im Sport, in der Integrations-, Bildungs- oder Kulturarbeit sowie der Denkmalpflege. Absolvieren können den Freiwilligendienst alle, die sich engagieren oder einfach einmal etwas anderes machen wollen.  

Es gibt Taschen- und Verpflegungsgeld  
Im Normalfall dauert er zwölf Monate. Verkürzungen auf sechs und Verlängerungen auf 18 Monate sind möglich. In der Regel erhältst Du dort ein von der Einsatzstelle festgelegtes Taschen- und Verpflegungsgeld. Zudem können die Kosten für Unterkunft bezuschusst und die Berufsbekleidung gestellt werden. Während des Dienstes bist Du über die Einsatzstelle sozialversichert. Alle Freiwilligen erhalten zudem einen Freiwilligenausweis, der mit Vergünstigungen etwa im Museum oder im öffentlichen Nahverkehr verbunden ist. Auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es eine Liste mit Trägern, die eine Einsatzstelle für ein FSJ oder FÖJ anbieten. Auch das brandenburgische Bildungsministerium (mbjs.brandenburg.de) hat eine Website für Freiwilligendienste eingerichtet.  

Info: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben: www.bundesfreiwilligendienst.de
Tel.: 0221/36730
E-Mail: info@bundesfreiwilligendienst.de

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Gesucht: irgendwas mit Büro. Gefunden: mehr als das. Bei Julia Schramek war das so. Sie wollte nach der Schule raus aus dem Klassenzimmer und rein ins Büro. „Aber nicht nur das, sondern auf jeden Fall sollte es ein beruflicher Alltag sein, in dem ich mit Menschen zu tun habe. Ob Kollegen oder Kunden – das spielte damals noch keine Rolle“, sagt die 20-Jährige. Mittlerweile weiß sie längst, dass sie täglich von beiden Gruppen umgeben ist. Julia Schramek entschied sich vor gut zwei Jahren, den Beruf einer Bankkaufrau zu erlernen. Sie geht schon auf die Zielgerade zu, befindet sich bei der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz im dritten Ausbildungsjahr.

Bankkauffrau – ist das die nette Mitarbeiterin am Schalter? Ja, auch das. Aber nicht nur das! „Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf“, sagt Julia Schramek. Die Kunden werden beraten; zum Beispiel bei der Eröffnung eines Kontos oder beim Beantragen eines Kredites. Eine Bankkauffrau oder ein Bankkaufmann erledigt Aufträge für Kunden; Konten verwalten, Wertpapiere kaufen, Geld in eine andere Währung umtauschen. Finanzkonzepte erstellen ist ein weiteres Feld, mit dem die Mitarbeiter der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz zu tun haben; zum Beispiel für den Bau eines Hauses. Ausbildungsinhalt ist auch das Rechnungswesen, bei dem man allerdings weniger Kundenkontakt hat.

In den drei Jahren Ausbildungszeit durchlaufen die Azubis alle Bereiche. Genug Zeit, um sich das nötige Wissen anzueignen. Der Anfang wurde in Perleberg, der Hauptstelle der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, gemacht. „Es war die Einführungswoche, in der uns Auszubildenden das Haus gezeigt wurde. Wir lernten die Kollegen und die Arbeitsabläufe kennen“, sagt Julia Schramek. Danach schwärmte der Banker-Nachwuchs in die verschiedenen Filialen aus. Absicht ist, dass die Azubis in den drei Jahren möglichst viele der 13 Filialen der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz besuchen. „Rücksicht wird aber auch auf den Anfahrtsweg genommen“, sagt Julia Schramek, die in Zootzen – sechs Kilometer von Wittstock entfernt – lebt. Sie selbst arbeitete schon in den Filialen in Wittstock, Perleberg, Meyenburg, Pritzw0alk und Wittenberge. „Die Arbeit ist überall gleich, aber die Kunden sind unterschiedlich“, sagt die 20-Jährige über die Unterschiede, die ihr aufgefallen sind.

Bei der Arbeit selbst hat sie am meisten Freude an der Filialarbeit, also Beratung und Service. Auf jeden Fall eine Abwechslung sei der Einsatz im Rechnungswesen gewesen. Als Azubi im dritten Lehrjahr dürfe man schon viele Dinge eigenverantwortlich machen, aber nicht alles. Zum Beispiel sei ihr der aktive Verkauf von Wertpapieren nicht gestattet. „Aber wir üben das unter uns.“

Bei der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz erlernen derzeit elf junge Menschen den Beruf der Bankkauffrau beziehungsweise des Bankkaufmannes. Dazu kommt ein Fachinformatiker, der sich künftig um die Systemadministration kümmern soll. „Wir bilden jährlich etwa drei bis fünf junge Menschen aus. Sie kommen meist aus der Region. Deren Zahl ist immer abhängig von der Qualität der Bewerberinnen und Bewerber“, sagt Franziska Siewert, die in der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eG für die Ausbildung verantwortlich ist. Und sie fügt an, „dass die Azubis gute Chancen haben, übernommen zu werden – wenn sie einen guten Abschluss hinlegen“.

Die Ausbildung, so Julia Schramek, die ihr Abi am Städtischen Gymnasium Wittstock machte, sei kein Selbstläufer. „Man sollte schon lernen wollen und Ehrgeiz mitbringen. Denn es wird viel Fachwissen vermittelt. Weiterhin ist Teamfähigkeit ist eine Eigenschaft, die in dem Beruf erforderlich ist“, rät die Hobbyfotografin Menschen, die irgendwann auch diese Ausbildung machen möchten. Zwei Wochen Schule, sechs Wochen Arbeit – das sei in etwa das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis.

Im kommenden Jahr wird Julia Schramek ihre Ausbildung beenden. Bis dahin wird ihr Alltag gespickt sein mit diesen Themen: Bankauszüge, Kontoverwaltung, Überweisungen, Bargeld, Kredite, Finanzierung, Beratungsservice oder Wertpapiere. „Genau dieser tägliche bunte Mix ist es, der diesen Beruf ausmacht und der mir gefällt.“ 

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Ohne elektrischen Strom geht heute nichts. Gero Schmidtbauer aus Hohen Neuendorf (Oberhavel) gehört zu den Spezialisten, die sich darum kümmern. Der 19-Jährige ist Auszubildender im zweiten Lehrjahr zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der ELTAV GmbH in Birkenwerder (Oberhavel). Damit ist er noch am Anfang der 3,5-jährigen Ausbildung. Aber elektronische Schaltungen baut er schon jetzt teilweise selbst auf. „Das ist natürlich eine verantwortungsvolle Sache“, sagt er. Konzentration ist immer gefordert, denn einen Fehler darf sich der Elektroniker nicht erlauben. Nicht nur Geräte könnten dadurch beschädigt werden, die Verletzung durch einen Stromschlag kann tödlich enden.

Seinen Ausbildungsbetrieb kennt Gero Schmidtbauer schon durch ein Schulpraktikum. Nach dem Abitur war für ihn schnell klar, dass er ins Handwerk gehen wollte. „Damit kann man Geld verdienen und etwas schaffen“, erklärt er. Zu seinen Lieblingsfächern in der Schule gehörten Physik und Politik, wobei er sich auch für Mathematik begeistern konnte. Sein Ausbilder Oliver Peters begrüßt es, dass der junge Mann schon jetzt einen beruflichen Aufstieg im Blick hat, den Meister machen will. Der Betrieb würde ihn dabei auf jeden Fall unterstützen – gute Leistungen vorausgesetzt – denn Führungskräfte werden immer wieder gebraucht. Fünf Meister gibt es derzeit im Unternehmen. Oliver Peters, 46 Jahre alt, ist einer von ihnen und selbst seit Beginn seiner Ausbildung im Betrieb, vor genau 30 Jahren.

Die ELTAV (Elektro-, Anlagenbau und Vertriebsgesellschaft) mit 56 Mitarbeitern, darunter acht Auszubildenden, erstellt und wartet die elektrischen Anlagen vor allem von Industrie- und Gewerbekunden mit Schwerpunkt im Berliner Raum. Aber die Monteure sind für größere Aufträge in einem Radius von bis zu 300 Kilometern um Birkenwerder unterwegs. Als Auszubildender wird Gero Schmidtbauer allerdings nicht für solche weiten Touren eingesetzt, sondern in der Regel bei Kunden im näheren Umkreis.

Blockweise besucht er die Berufsschule in Hennigsdorf (Oberhavel). Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung findet in Götz (Potsdam-Mittelmark) im Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) der Handwerkskammer Potsdam statt. Die theoretische und praktische Ausbildung ist anspruchsvoll. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik müssen zum Beispiel den Anschluss der Energieversorgung herstellen, Überwachungstechnik, Alarmanlagen und Smart-Home-Systeme installieren oder Antennen- und Datenkabel verlegen. Durch die Energiewende sind Aufgaben hinzugekommen wie zum Beispiel der Anschluss von Fotovoltaikanlagen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Gero Schmidtbauer schätzt an der Arbeit vor allem das Nebeneinander von praktischer Arbeit und anspruchsvoller Theorie. Im Betrieb fühlt er sich wohl. „Es ist ein angenehmes, kollegiales Klima hier“, sagt er. Dass er durch die Weiterentwicklung der Technik in dem Beruf immer am Ball bleiben muss, schreckt ihn nicht. Er findet es im Gegenteil reizvoll, im Beruf gefordert und immer wieder mit Neuem konfrontiert zu werden.

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Am liebsten arbeitet Ulrike Erbuth im Service und bedient die Gäste im „à la carte“-Geschäft. Da kann sie im direkten Gespräch mit den Gästen Empfehlungen für die Bestellung von Speisen und Getränken geben, kann auf Fragen und Wünsche eingehen. „Das ist doch das Tolle und Spannende an unserem Beruf“, schwärmt die 20-Jährige: „Der Umgang mit den Gästen.“

Ulrike Erbuth kommt aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) und hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg in Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) entschieden. Das war ihre erste Wahl, erzählt die Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Ihre Eltern arbeiten ebenfalls in der Gastronomie und hätten ihr mit auf den Weg gegeben, das zu machen, was sie liebe. „Ich habe bei meinen Eltern gesehen, wie gern und mit wie viel Leidenschaft sie arbeiten“, so Ulrike Erbuth. Als sie mit 16 Jahren als Aushilfe kellnerte, war ihr Berufswunsch klar. Es sollte eine Karriere in der Gastronomie werden. Damals empfahl ihr auch eine Kollegin das Van der Valk Hotel aus eigener guter Erfahrung.

Die Ausbildung zur Hotelfachfrau dauert drei Jahre. In dieser Zeit durchläuft Ulrike Erbuth viele Abteilungen im Hotel: Rezeption, Buchhaltung, Marketing, Restaurant und auch die Küche. „Dadurch habe ich mehr Möglichkeiten, den Bereich zu finden, in dem ich später mal arbeiten möchte“, erklärt die künftige Hotelfachfrau. „Uns geht es darum, die Auszubildenden überall mit einzubinden“, sagt die Marketing Managerin des Hotels, Mirjana Bleich. Dafür werden auch zusätzliche Schulungen angeboten. Darunter sind Wein-, Tee- und Cocktailschulungen, aber auch Kurse, in denen gezeigt wird, wie Servietten gefaltet oder Fische filetiert werden.

Ulrike Erbuth war sich von vornherein bewusst, dass zu ihrem Beruf Schichtarbeit und Wochenendarbeit gehören. Der Schichtdienst komme ihr entgegen, meint sie lächelnd. Sie sei kein Frühaufsteher. Für sie ist die Spätschicht entspannter. Und auf die Wochenendarbeit hat sie sich eingestellt: „Das funktioniert ganz gut.“

„Ich bin gern eine gute Gastgeberin“, sagt die 20-Jährige. Auch im Privatleben mag sie es, Freunde zum Essen einzuladen und dafür den Tisch perfekt zu decken. In ihrer Ausbildung lernt sie, die Tische effektiv und schnell einzudecken und ihre Arbeit gut vorzubereiten. In allen Bereichen im Hotel ist eines ganz wichtig: Alle müssen Teamplayer sein. Die Abläufe funktionieren nur, wenn alle zusammenarbeiten. Für Ulrike Erbuth ist die Eigenschaft des Teamplayers eine der bedeutendsten Voraussetzungen für gute Hotelfachleute. Außerdem sollten sie Freude daran haben, mit Menschen umzugehen, und sie sollten offen anderen Menschen gegenüber sein. Und dann Englisch. Diese Fremdsprache sei wichtig. „Als Schulnote hatte ich hier sogar nur eine 3“, erzählt die Auszubildende. „Aber hier müssen wir regelmäßig englisch sprechen. Da lernt man das automatisch.“

Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung möchte die junge Frau aus Königs Wusterhausen Berufserfahrung sammeln. Später vielleicht im Ausland arbeiten. Oder ein Studium beginnen. Tourismusmanagement käme für sie infrage, was im Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg auch möglich wäre. Jetzt aber geht es erst einmal um die Fachausbildung, die ihr sehr wichtig ist. Dazu gehört auch, Bestecke zu reinigen und Gläser zu polieren. Das ist nicht gerade die Lieblingsarbeit der künftigen Hotelfachfrau. „Aber das gehört nun mal dazu“, sagt sie lachend.

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Seit August 2019 bin ich bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung in der Ausbildung zur Medienkauffrau Digital/Print und habe viel Spaß. Ich bin mit der Erwartung in diese Ausbildung gegangen, dass ich von Anfang an lerne, wie ich die Zeitung in Printform sowie in Digitalform an den Kunden bringe – und die Erwartung wurde erfüllt. Es ist spannend zu sehen, was alles zu einem Verlagsunternehmen dazugehört.

Bisher habe ich acht Abteilungen in der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH in Potsdam durchlaufen: den Vertrieb, den Versand, die Personalabteilung, die Sonderthemenredaktion, das zentrale Auftragsmanagement, den Verkauf, die Online- Vermarktung und die Crossmediale Vermarktung. Ich habe erlebt, dass alle Abteilungen eng miteinander verbunden sind und keine ohne die andere leben kann. Was mich am meisten begeistert, ist der stete Wandel in der Medienberichterstattung. Es werden zwar weniger Zeitungen gedruckt, aber dafür schaffen die Verlage digitale Alternativen.

In jeder Abteilung erklärt mir der zuständiger Ausbilder das Grundkonzept und die Aufgaben, die mit der Abteilung zusammenhängen. Im Vertrieb habe ich sehr häufig direkten Kontakt mit den Kunden gehabt, etwa wenn es ein Problem zum Thema Abo-Vertrag gab. Außerdem habe ich erlebt, wie Leser- und Werbeaktionen geplant und organisiert werden. Im Versand habe ich gesehen, wie die Zeitung von der Druckerei bis zur Haustür des Kunden befördert wird. Die gedruckte Zeitung wird nicht nur an die Zusteller geliefert, die die MAZ dann bei den Lesern in den Briefkasten stecken. Es gehen auch Exemplare an den Einzelhandel, an Kooperationspartner, ja sogar an die Post, die unser Produkt an die Kunden schickt, die nicht im Verbreitungsgebiet der MAZ wohnen.

In der Personalabteilung habe ich unter anderem Stellenausschreibungen erstellt oder bei der Bearbeitung von Bewerbungen geholfen. In der Sonderthemenredaktion habe ich viel mit den Programmen gearbeitet, die benutzt werden, um eine Zeitungsseite zu erstellen. Dort habe ich gelernt, wie Texte und Bilder angeordnet werden müssen, welche Schriftarten und Schriftgrößen geläufig sind und welche Bedeutung die Anzeigen auf einer Zeitungsseite haben. Diese Anzeigen habe ich im zentralen Auftragsmanagement ins System eingebucht. Außerdem konnte ich dort einen Blick in den Digitalservice, wo Anzeigen geprüft werden, ob sie farblich passen und die Größe korrekt ist.

Im Verkauf konnte ich Personen beraten, die etwa eine Traueranzeige schalten wollten. Ich habe den Ticketverkauf für Veranstaltungen erlebt und habe Bundlebestellungen bearbeitet – ein Bundle ist beispielsweise ein MAZ-Abo in Kombination mit einem Tablet. Aufs digitale Arbeiten habe ich mich dann bei der Online-Vermarktung konzentriert. Ich habe Werbungen für unsere Website maz-online.de gebucht. In der Crossmedialen Vermarktung beschäftige ich mich hauptsächlich mit verschiedenen Sonderthemen, die als extra Hefte in der MAZ erscheinen. In den vergangenen Wochen habe ich auch an dem Ausbildungsmagazin MAZubi gearbeitet, in welchem ihr gerade lest.

Die Möglichkeit zu haben, in fast jeder Abteilung reinschnuppern zu können, bietet für mich als Azubi die Chance, womöglich schon innerhalb der Ausbildung eine Abteilung zu finden, in der ich später arbeiten möchte. Ich war positiv überrascht, dass jede Abteilung so verschiedene Aufgaben hat. Dass zum Beispiel mit dem einen Wort „Versand“ so viele Aufgabenbereiche verbunden sind, die gut zusammenarbeiten müssen.

Im November - also nächsten Monat - schreibe ich meine Abschlussprüfungen. Somit habe ich diese Ausbildung fast geschafft. Ich kann sagen, dass diese Ausbildung für alle sehr geeignet ist, die sich in der Medienwelt dafür begeistern, den Umstieg vom Printprodukt zur Digitalisierung mitzugestalten.

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„Hier wird es nie langweilig“, sagt Tilmann Ladewig über die Emsland Stärke GmbH in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin), in der aus Kartoffeln Stärke gewonnen wird und in der er sich innerhalb von dreieinhalb Jahren zum Industriemechaniker ausbilden lässt. „Die vielen unterschiedlichen Maschinen und Arbeiten und dass es immer etwas zu gibt“, das findet der 18-Jährige, der im nur fünf Kilometer entfernten Bantikow lebt, toll. Gerade absolviert er sein zweites Lehrjahr. Kommenden März hat er bereits eine Zwischenprüfung zu absolvieren. Die muss er mit mindestens 50 Prozent bestehen, um dabeibleiben zu dürfen.

Wirklich bange ist ihm nicht vor der Prüfung, denn man werde gut vorbereitet – sowohl in der Berufsschule, dem OSZ Prignitz in Wittenberge, und im Betrieb sowieso. Zwei Wochen am Stück ist Schule, dann ist Tilmann Ladewig immer unterschiedlich lang in der Stärkefabrik. Gasschweißen, Brennschneiden, Fräsen und Drehen, Feilen und Bohren von Metall, all das hat er bereits im ersten Lehrjahr schon probieren und erlernen dürfen. „Wer sich für den Industriemechaniker interessiert, sollte in Mathe und Physik ganz gut sein, logisch denken können, räumliches Vorstellungsvermögen besitzen und natürlich handwerklich begabt sein“, sagt der junge Mann, der an der Carl-Diercke-Oberschule in Kyritz die Fachoberschulreife erlangt hat.

Auch wenn Tilmann Ladewig mit seiner Ausbildung zum Industriemechaniker rundum zufrieden ist, sah sein eigentlicher Berufswunsch anders aus: Er wollte Berufskraftfahrer werden. Dann aber stand das Schulpraktikum an, wofür er sich eine Kfz-Werkstatt ausgesucht hat. „Da habe ich gemerkt, dass mir auch das Schrauben Spaß macht“, sagt Ladewig. Um zu sehen, ob ihm Metallbearbeitung und das Reparieren von Maschinen wirklich liegen, hat der Bantikower einige Tage in der Stärkefabrik zur Probe gearbeitet. Er habe sich offenbar „gar nicht so doof angestellt“. Denn er hat die Rückmeldung bekommen, sich doch um einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker zu bewerben.

„Schon damals hatte ich viel mit meinem jetzigen Ausbilder Jörg Abraham zu tun, wir kommen prima miteinander klar“, sagt der 18-Jährige dankbar. Das Betriebsklima sei auch sonst sehr gut. Neben ihm werden noch sechs weitere junge Menschen zum Industriemechaniker ausgebildet. Insgesamt gibt es in der Kyritzer Stärkefabrik, die seit 1991 zur Emsland Group gehört, aktuell 16 Azubis. Seit einiger Zeit bietet die Stärkefabrik mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) ihren Lehrlingen sogar Auslandspraktika an, zum Beispiel in Schweden. Um schnell von einem Ende des riesigen Betriebsgeländes zum anderen Ende zu gelangen, stehen Fahrräder zur Verfügung.

Tilmann Ladewig möchte nach Abschluss der Ausbildung Ende Januar 2024 am liebsten als Industriemechaniker in der Stärkefabrik bleiben und denkt, die Chancen dafür stehen gut. Hier fühlt er sich mit den Kollegen und mit der Arbeit an den hochmodernen Anlagen wohl, und die Fabrik sei von seinem Zuhause aus „dichte bei“. Den Spaß am Fahren, den er nach wie vor hat, lebt der 18-Jährige eben in seiner Freizeit aus: Schon seit vielen Jahren fährt er für den MC Dreetz ziemlich erfolgreich Motocross.

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Es war nicht nur das Tempo, mit dem die Papierbahnen durch die Maschinerie rasen, das Jonas Blossey schnell für den Beruf des Medientechnologen – Druck eingenommen hat. Fasziniert hat ihn besonders auch der Gegensatz: „Eine gewaltig wirkende Apparatur, die mit einem so feinen Werkstoff wie Papier arbeitet.“ An zwei Probetagen hatte er sich die Druckerei der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam angesehen. Es sind dünne Papierbahnen, die in die Maschine quasi eingefädelt werden, über mehrere Decks bis in eine Höhe von 18 Metern fahren, dabei pro Sekunde fast 13 Meter zurücklegen und die auf ihrem Weg „bedruckt, perforiert, geschnitten, gefalzt oder auch geklammert werden“, erzählt Jonas Blossey begeistert und gleichzeitig detailliert.

„Handwerklich arbeiten und auch kreativ sein“, umreißt er seinen Traumjob. Beides kann er umsetzen als künftiger Medientechnologe – Druck, wie der Beruf des Druckers korrekt bezeichnet wird. Denn trotz aller Digitalisierung der Maschinen, die über einen Touchscreen gesteuert werden, muss der Drucker auch direkt an ihnen arbeiten. Und er braucht ein „gutes Auge für die Farbnuancen“, wie der Potsdamer Jonas Blossey erklärt. Klar, die Farbstellung an der Maschine ist automatisiert. Aber es ist der Medientechnologe, der prüft, ob alles perfekt läuft, oder ob zum Beispiel eine Korrektur an den Farbwalzen vorgenommen werden muss oder die Regulation des Wassers angepasst werden sollte.

Drei Jahre lang dauert die Ausbildung zum Medientechnologen normalerweise, die Jonas Blossey im August 2020 bei der Pressedruck Potsdam GmbH begonnen hat. Für den 24-Jährigen ist es der Neustart in seine berufliche Zukunft. Ursprünglich hat er Biologie studiert. Paläontologe wollte er werden, Experte für fossile Funde alter Lebensformen. Doch während des Studiums hat er festgestellt, dass die ihm deutlich gewordenen Perspektiven nicht zu seinen Vorstellungen passten. Zudem störte ihn das Übermaß an Theorie. Theorie ist wichtig, ja. Aber bitte als Ergänzung zum handwerklichen Arbeiten. Jonas Blossey kann durch gute Leistung seine Ausbildungszeit verkürzen, sodass er wohl schon kommendes Jahr die Prüfung ablegen wird. Für ihn steht fest: „Der Beruf des Medientechnologen ist genau das Richtige für mich.“ Der Ausbilder, der ihn betreut, hat etwa sein Alter. Das macht die Kommunikation untereinander gleich noch ein bisschen einfacher.

Wer sich für eine solche Ausbildung interessiert, sollte nach den Erfahrungen von Jonas Blossey neben dem handwerklichen Geschick auch Interesse an den Produktionsabläufen mitbringen, mit Schichtarbeit klarkommen und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. „Als Drucker musst du dir vorstellen können, wie die Papierbahnen laufen“, erklärt er. An welcher Stelle werden sie geschnitten? Wo werden sie gewendet? Das sind wichtige Informationen, um die Kontrolle über die Produktionsabläufe zu haben. „Ein wenig Fitness kann auch nicht schaden“, hat er festgestellt. Schließlich wiegen die Papierrollen, die mit Wagen durch die Halle bugsiert werden müssen, bis zu 1,6 Tonnen.

Das Schöne an diesem Beruf ist: „Du hast es in der Hand.“ Jonas Blossey meint das wortwörtlich. Denn der Medientechnologe – Druck nimmt als Erster die Zeitung in die Hand und kontrolliert die Qualität. „Diese Haptik ist immer da.“ Die schätzt er ganz besonders. Wenn er ein Buch liest, bevorzugt er nach wie vor die gedruckte Variante. Print lasse sich in seinen Augen angenehmer lesen als ein eBook.

„Gedruckt wird immer“, sagt der Potsdamer. Ob es nun Zeitungen oder Verpackungen sind. Auch Stoffe werden bedruckt. Natürlich mit anderen Druckverfahren. Jonas Blossey jedenfalls hat seinen Traumberuf im zweiten Anlauf gefunden: „Ich mach das wirklich sehr gern.“

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Impressum

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Herausgeber: Märkische Verlags- und Druckgesellschaft mbH Potsdam
Friedrich-Engels-Straße 24, 14473 Potsdam

Telefon: +49 (0)331 2840-0
E-Mail: mazubi@maz-online.de 
Internet: www.maz-online.de/ausbildung www.maz-job.de/ausbildung

Redaktion: Dr. Ute Sommer (verantwortlich),
Gerald Dietz, Maria Kröhnke, Ulrich Nettelstroh

Titelfoto: Varvara Smirnova

Layout/Grafik: Märkische Verlags- und Druckgesellschaft mbH Potsdam, Katharina Ibendorf, EBV

Vermarktung: Carsten Kottwitz (verantwortlich)





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